Radeberger-Werbung 2025: Drehort Sächsische Schweiz - fünf Freunde am Elbsandstein
Wo wurde die Radeberger-Werbung gedreht und wer ist darin zu sehen? Der Spot für Radeberger alkoholfrei entstand 2025 im Nationalpark Sächsische Schweiz mit Basis in Bad Schandau - fünf Freunde, echte senkrechte Felsen, Bergwacht am Set. Mein Bericht vom Dreh am Elbsandstein.
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Tobi Deckert
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12 Minuten
Wer ist in der Radeberger-Werbung zu sehen? Die kurze Antwort
Wenn Sie hier gelandet sind, weil Sie den Spot gesehen haben und wissen wollen, wer da über die Felsen wandert und wo das gedreht wurde: Ich heiße Tobi Deckert, ich bin Sportmodel und Darsteller — und ich bin einer der fünf Freunde, die in der Kampagne für Radeberger alkoholfrei durch die Sächsische Schweiz wandern und oben auf dem Fels miteinander anstoßen.
Wer ist zu sehen? Eine Gruppe von fünf Freunden. Keine Stuntszene, kein Double — wir spielen genau das, was der Spot zeigt: Leute, die zusammen auf einen Berg gehen. Ich bin einer davon und im Bild zu sehen.
Wo wurde gedreht? Im Nationalpark Sächsische Schweiz im Elbsandsteingebirge, mit Bad Schandau als Basis — rund eine Autostunde von Dresden entfernt.
In welchem Jahr? 2025. Der Prep- und Fitting-Day war am 12. Mai 2025, der Dreh fand unmittelbar danach statt.
Wer steckt dahinter? Die Agentur war Ogilvy GmbH aus Berlin, produziert hat Bears Calling.
Was man in den fertigen Sekunden nicht sieht: ein Team der regionalen Bergwacht, das den Drehort abgesperrt und das Kamerateam gesichert hat. Einen Fels, der nach allen Seiten 60 bis 70 Meter senkrecht abfällt. Kästen mit Radeberger, die Helfer den kompletten Berg hochgeschleppt haben. Und eine mobile Toilette, die 45 Minuten Fußweg entfernt an der Base stand. Genau darum geht es hier.
Kunde | Radeberger |
Kampagne | Radeberger alkoholfrei |
Jahr | 2025 — Prep-/Fitting-Day am 12.05.2025, Dreh unmittelbar danach |
Agentur | Ogilvy GmbH, Berlin |
Produktion | Bears Calling |
Drehort | Nationalpark Sächsische Schweiz / Elbsandsteingebirge, Basis Bad Schandau |
Meine Rolle | Darsteller — einer von fünf Freunden, kein Double |
Sicherheit am Set | Regionale Bergwacht, Blocker zur Absperrung, Klettersteiggurte und Seilsicherung vor allem für das Kamerateam |
Besonderheiten | Dreh auf einem Felsplateau mit 60–70 m senkrechtem Abfall, eigener Bierstylist im Team, mobile Nebelmaschine für die B-Roll |
Licht | Natürliches, flaches Licht — kein künstlicher Sonnenaufbau |
Der Drehort: Sächsische Schweiz — und warum er echt sein musste
Die Sächsische Schweiz ist eine der bekanntesten Wanderregionen Deutschlands: Elbsandstein, freistehende Felsnadeln, schmale Stiegen, Aussichtspunkte, die man sich erlaufen muss. Genau deshalb ist sie für eine Bierkampagne so interessant. Klassische Bierwerbung transportiert ein Freiheitssymbol, und Freiheit funktioniert im Bild nur, wenn vorher etwas geleistet wurde. Eine echte, anstrengende Wanderung, an deren Ende man sich mit einem alkoholfreien Bier belohnt — das ist die Idee, und die trägt nur, wenn der Ort echt ist.
Wir haben deshalb teilweise an richtigen, steilen, senkrechten Felsen gedreht und nicht auf einer bequemen Wiese, die von unten nach Berg aussieht. Der Drehort war real, und er war tatsächlich gefährlich. Man kann so etwas mit Objektiv, Perspektive und einem geschickten Standort vortäuschen — nur sieht man den Unterschied. Ein Gesicht, das oben auf einem echten Plateau steht und gerade 400 Höhenmeter im Rücken hat, sieht anders aus als eines, das zwei Meter über dem Parkplatz posiert.

Das Team war deutlich kleiner als bei vergleichbaren Bierdrehs — nicht aus Sparsamkeit, sondern weil die Drehorte schlicht viel weniger Platz haben. Auf einem Felsplateau steht kein Zwölf-Tonner, dort passen keine drei Zelte hin, und jeder zusätzliche Mensch ist einer, der irgendwo stehen muss, wo Boden ist. Auch vom Marketingteam des Kunden waren nur wenige Personen dabei. Wie sehr sich ein Setaufbau je nach Location unterscheidet, sieht man im direkten Vergleich mit dem Bitburger-0,0-%-Kinospot: Dort stand ein Riesenaufbau samt künstlicher Sonne, hier zählte jedes Kilo, das jemand hochtragen musste.

Bergwacht, Blocker und Klettersteiggurte: Wer am Fels für Sicherheit sorgt
Sobald ein Dreh in ein solches Gelände geht, entscheidet nicht mehr die Regie über den Ablauf, sondern die Sicherung. Bei uns war das regionale Bergwachtteam den ganzen Tag an unserer Seite. Die Leute haben den Ort vorher gecheckt, den Zugang beurteilt und während des Drehs für die Sicherheit gesorgt. Das ist keine Formalie und kein Häkchen auf einem Formular, sondern der Grund, warum an so einem Tag nichts passiert.
Blocker: Die Bergwacht stellte zusätzlich mehrere Leute, die den Drehort abgesperrt haben. In einer beliebten Wanderregion ist das notwendig — nicht, um Wanderer zu ärgern, sondern damit niemand in eine Szene läuft, in der Menschen rückwärts an einer Kante arbeiten.
Seilsicherung und Klettersteiggurte: Vor allem für das Kamerateam. Man stelle sich einen Kameramann vor, der sich voll auf sein Bild konzentriert und für eine Zoomfahrt rückwärts läuft. Der soll bitte nicht den Abhang hinunter. Wir Darsteller standen im Bild und konnten schauen, wohin wir treten; die Kamera schaut per Definition woandershin.
Genehmigungen: Ein Nationalpark ist kein Gelände, in dem man einfach ein Set aufbaut. Wege, Zeiten, Anzahl der Personen, Technik — das ist im Vorfeld abzustimmen. Wie so eine Planung im Detail aussieht, habe ich im Leitfaden zu Genehmigungen, Sicherheit und Timing am Berg aufgeschrieben.
Für Produktionen, die so etwas zum ersten Mal planen, ist das der wichtigste Satz: Die Sicherung ist keine Position, die man streichen kann, wenn das Budget eng wird. Sie ist die Voraussetzung dafür, dass überhaupt gedreht werden darf — und sie kostet einen Bruchteil dessen, was ein abgebrochener Drehtag kostet. Die vollständige Reihenfolge, in der ich einen Außendreh plane, steht im Komplettleitfaden für Outdoor-Drehs.
Der Wettlauf mit dem Licht — und die Bierkästen, die den Berg hochmussten
Bei diesem Dreh gab es keine künstliche Sonne. Wir haben mit natürlichem, flachem Licht gearbeitet, und das ist eine Entscheidung mit Konsequenzen: Man bekommt eine Stimmung, die kein Scheinwerfer so hinbekommt, und man bekommt ein Zeitfenster, das sich nicht verhandeln lässt. Flaches Licht heißt früh oder spät, und beides dauert nicht lange.
Also war der Tag ein Wettlauf gegen die Zeit. Alles musste sitzen — die Position, der Weg ins Bild, die Anschlüsse, das Timing der Gruppe. Und es hat gesessen. Das ist der Teil, den man einer Produktion anmerkt: Wenn vorher sauber geplant wurde, wirkt so ein Zeitdruck am Set nicht wie Hektik, sondern wie Konzentration.
Dazu kam die Logistik, die niemand im fertigen Spot vermutet. Für die Genussszene wurden von zahlreichen Helfern und von der Bergwacht immer wieder frische Kästen Radeberger den weiten Weg den Berg hochgeschleppt. Ein Bier im Bild muss beschlagen, voll und frisch aussehen; nach ein paar Takes ist es das nicht mehr. Im Team gab es dafür sogar einen eigenen Bierstylisten — eine Rolle, die es ausschließlich für die Produktinszenierung gibt und die genau weiß, wie viel Schaum, wie viel Kondenswasser und welcher Winkel ein Glas richtig aussehen lassen. Wenn jemand fragt, warum ein Werbedrehtag so viele Menschen braucht: Das ist die Antwort. Jede Sekunde im Bild hat einen Zuständigen.
Wie eine Freundesgruppe echt wirkt: Prep Day, Fitting und ein gemeinsames Essen
Der Spot lebt davon, dass wir wie alte Freunde wirken. Die Wahrheit ist: Wir kannten uns alle vorher gar nicht. Fünf Menschen, die am Morgen zum ersten Mal am selben Tisch sitzen, sehen im Bild nicht aus wie eine Gruppe, die schon zehn Jahre zusammen wandert. Deshalb ist der Tag davor kein Luxus, sondern Teil der Arbeit.
Bei uns fanden Fitting und Kennenlernen einen Tag vorher statt, am 12. Mai 2025, mit entsprechend eingeplanter Zeit. Aus meiner Erfahrung entscheidet dieser Tag mehr über das Ergebnis als jede Regieanweisung am Set:
Ein Prep- oder Fitting-Day sollte bezahlt sein. Es geht um den Job und um eine gute Performance, nicht um einen netten Vorabend. Wer diesen Tag als unbezahlte Anreise verbucht, spart an der Stelle, an der die Chemie entsteht. Warum Tagessätze und Nutzungsrechte getrennt gedacht gehören, steht im Artikel zum Model-Buyout.
Ein gemeinsames Essen gehört dazu — und die Produktion sollte es übernehmen, damit nicht jeder Darsteller einzeln im Hotelzimmer sitzt. In der Praxis passiert das zum Glück nie. Die Leute lernen sich kennen, und sehr schnell entsteht eine gute Chemie.
Besonders wichtig wird es, wenn eine Beziehung gespielt werden muss — ein Paar zum Beispiel, das sich angeblich schon länger kennt. Vertrautheit kann man nicht anweisen, man kann sie nur ermöglichen.

Der zweite Faktor ist die Setleitung. Regie und Kamera bestimmen die Stimmung, und zwar für alle. Ich habe schon Drehs erlebt, bei denen es zwischen Regie und Kamera gekracht hat — das strahlt sofort auf das ganze Team ab, bringt Unruhe und Stress und liefert sichtbar schlechtere Resultate. Hier hat alles gepasst, und man sieht es dem Material an. Wer wissen will, was ich als Darsteller in solchen Konstellationen liefere und wo die Grenze zum Double verläuft, findet das in der Gegenüberstellung von Sport-Double und Stunt-Double.
Der heikelste Moment: 60 bis 70 Meter senkrecht, nach allen Seiten
Höhenangst durfte an diesem Tag niemand haben. Wir standen als Darstellergruppe auf einem Fels, der nach allen Seiten 60 bis 70 Meter senkrecht abfiel. Ein falscher Schritt hätte den Tod bedeutet — das ist keine dramatische Formulierung, sondern die nüchterne Beschreibung der Geometrie dort oben.
Und trotzdem besteht die Aufgabe darin, entspannt zu bleiben und einen lockeren Gesichtsausdruck zu haben. Man soll Freiheitsgefühl verkörpern, nicht Konzentration. Das ist die eigentliche Leistung in dieser Szene: Wenn man als Freundesgruppe auf dem Stein sitzt, dann aufsteht und anstößt, muss man permanent aufpassen, nicht leichtsinnig zu werden und keinen falschen Tritt zu machen — während das Gesicht das genaue Gegenteil erzählt.

Ansonsten war die Lage entspannter, als sie klingt. An dem Tag waren nicht viele Wanderer unterwegs, und die Bergwacht hatte ihre Blocker im Einsatz. Es gab keinen Moment, in dem es unübersichtlich wurde. Genau das ist der Unterschied zwischen einem riskanten und einem gefährlichen Dreh: Das Risiko war real, aber es war organisiert. Welche Sportarten ich vor der Kamera abdecke und wo überall dieses Prinzip gilt, steht in der Übersicht meiner Disziplinen.
Die banalste Herausforderung: 45 Minuten Fußweg zur Toilette
Und dann gibt es die Probleme, über die in keinem Treatment steht. Mobile Toiletten gab es nur an der Base am Parkplatz — etwa 45 Minuten Fußweg entfernt. Am Fels natürlich nicht. Die Sächsische Schweiz ist nicht mit den Alpen vergleichbar, aber solche Dinge müssen trotzdem eingeplant werden, sonst kosten sie den halben Drehtag.
Wenn ein ganzes Set gleichzeitig muss, ist das für alle unangenehm und für den Zeitplan tödlich. Es brauchte also gute Planung und gutes Timing: welcher Shot wann an welchem Spot abgedreht wird, wann die Gruppe ohnehin absteigt, wann die Pause liegt. Das hat gut geklappt — aber es hat funktioniert, weil jemand vorher darüber nachgedacht hat, nicht weil es sich von selbst ergibt.

Ich erzähle das so ausführlich, weil es die ehrlichste Antwort auf die Frage ist, was einen Bergdreh schwierig macht. Nicht die Kletterpassage. Nicht das Wetter. Sondern die Summe der banalen Dinge, die an einem normalen Set drei Meter entfernt stehen und hier 45 Minuten entfernt sind: Toilette, Catering, Ersatzkostüm, geladener Akku, kaltes Bier.
Die B-Roll mit der Nebelmaschine — und der Director's Cut
Der schönste Moment des Drehs hat es nicht in den Spot geschafft. Wir hatten B-Roll-Aufnahmen in einer Schlucht mit einer mobilen Nebelmaschine. Die Sonne schien teilweise durch die Blätter und warf einzelne Strahlen auf den Wanderweg, die durch den Nebel plötzlich sichtbar wurden. Eine wahnsinnig tolle Stimmung, erzeugt vom Effektteam, mit einem Aufwand, den man dem Bild nicht ansieht.
Wahrscheinlich hat es genau deshalb nicht in den finalen Clip geschafft: Es wirkte fast zu unwirklich für eine Kampagne, die von echter Anstrengung erzählt. Dazu kommt die harte Ökonomie: Bei einer TV-Werbekampagne kostet jede Sekunde sehr viel Geld — Produktion, Schnitt, Sendeplatz. Da ist immer die Frage, was reinkommt und was nicht, und die Antwort fällt selten zugunsten der Stimmungsbilder aus.
Es gibt allerdings einen Director's Cut von der ganzen Situation, in dem deutlich mehr von diesem Material zu sehen ist als im ausgestrahlten Spot.
Das Biergesicht: warum ich zum zweiten Mal für eine Biermarke wandern durfte
Eine Beobachtung, über die ich mich bis heute amüsiere: Die Genussszene sieht der bei Bitburger sehr ähnlich. Dieselbe Grundidee, dieselbe Choreografie — eine Gruppe kommt oben an, jemand reicht die Flaschen, alle stoßen an, und in dem Moment muss ein Gesicht genau das ausdrücken, was die Marke verkaufen will.
Offenbar habe ich ein Biergesicht. Anders kann ich mir nicht erklären, dass ich zum zweiten Mal für eine Bierkampagne gebucht wurde, beide Male in der Natur, beide Male für ein alkoholfreies Produkt. Was dahintersteckt, ist weniger lustig und ziemlich handfest: Casting sucht bei solchen Spots nach Menschen, denen man die Aktivität davor abnimmt. Wer aussieht, als wäre er wirklich hochgelaufen, verkauft die Belohnung glaubwürdiger. Wie derselbe Gedanke bei Bitburger umgesetzt wurde — dort mit einem Gesicht statt drei Doubles — steht im Case zum Bitburger-0,0-%-Kinospot.
Was eine Marke daraus mitnehmen sollte
Mein wichtigster Punkt aus diesem Dreh lautet: Hol an so einem Drehtag das Maximum raus — und bezahl dann auch dafür.
Geplant war, parallel zum TV-Spot mehrere Social-Media-Clips abzudrehen. Zeitlich hat das am Ende nicht mehr ganz hingehauen und wurde hektisch: Wir wurden als einzelne Darsteller immer wieder aus dem Hauptset herausgezogen und von einem separaten, externen Kamerateam für einzelne Social-Ideen gefilmt. Für uns war das stressiger, aber machbar — und für die Marke war es effizient, weil das Team, die Location und das Licht ohnehin standen.
Am Ende gingen die Clips jedoch nicht alle online, weil die Produktion keine Overtime für uns Models zahlen wollte. Das ist eine legitime kaufmännische Entscheidung, und ich verstehe, dass an einem solchen Tag jede Stunde durchgerechnet wird. Mein Standpunkt ist trotzdem ein anderer: Wenn ein komplettes Team ohnehin aufwendig an einer so ausgefallenen Location steht, lohnt es sich, die paar Euro mehr in die Hand zu nehmen und deutlich mehr Output mitzunehmen. Die Anfahrt ist bezahlt, die Genehmigung ist bezahlt, die Bergwacht steht da, das Licht ist da. Die teuerste Stunde eines Drehtags ist die, in der man aufhört, obwohl alles bereitsteht.
Die Ideen waren gut. Jetzt sieht man leider nicht viel davon. Für die nächste Kampagne heißt das: Social-Content nicht als Anhängsel planen, sondern als eigenen Block mit eigenem Zeitfenster und eigener Kalkulation — inklusive der Zusatzhonorare, die dazugehören. Wie man Darsteller sinnvoll bucht und was direkt mit mir statt über Umwege möglich ist, steht im Artikel Model buchen: Agentur oder direkt.
Sie planen einen Werbespot in den Bergen oder eine Outdoor-Kampagne mit Darstellern, die den Weg auch wirklich hochlaufen? Buchungsanfrage senden.
FAQ
Wo wurde die Radeberger-Werbung gedreht?
Im Nationalpark Sächsische Schweiz im Elbsandsteingebirge, mit Bad Schandau als Basis — etwa eine Autostunde von Dresden entfernt. Gedreht wurde teilweise direkt auf einem Felsplateau, das nach allen Seiten 60 bis 70 Meter senkrecht abfällt. Der Ort war bewusst echt gewählt: Die Kampagne erzählt von einer anstrengenden Wanderung, für die man sich am Ende mit einem alkoholfreien Bier belohnt.
Wer ist in der Radeberger-Werbung zu sehen?
Eine Gruppe von fünf Freunden, die gemeinsam wandert und oben anstößt. Einer davon bin ich, Tobi Deckert, Sportmodel und Darsteller. Wir kannten uns vor dem Dreh nicht — die Vertrautheit im Bild entsteht über den Prep- und Fitting-Day am Tag davor.
Aus welchem Jahr ist die Radeberger-Werbung?
Der Spot entstand 2025. Der Prep- und Fitting-Day fand am 12. Mai 2025 statt, der Dreh unmittelbar danach. Die Kampagne bewirbt Radeberger alkoholfrei.
Wer hat die Radeberger-Kampagne produziert?
Die Agentur war Ogilvy GmbH aus Berlin, die Produktion kam von Bears Calling. Am Set war zusätzlich das regionale Bergwachtteam für Sicherung und Absperrung im Einsatz, außerdem gab es einen eigenen Bierstylisten für die Produktinszenierung.
War der Dreh am Fels wirklich gefährlich?
Ja — das Risiko war real, aber organisiert. Der Fels fiel nach allen Seiten 60 bis 70 Meter senkrecht ab. Die Bergwacht hat den Ort vorab geprüft, mehrere Blocker haben den Drehort abgesperrt, und vor allem das Kamerateam arbeitete mit Klettersteiggurten und Seilsicherung. Der Grund: Wer durch den Sucher schaut und für eine Zoomfahrt rückwärts läuft, sieht nicht, wo die Kante ist.
Gibt es Material, das nicht im Spot zu sehen ist?
Ja. Besonders schade ist die B-Roll in einer Schlucht mit einer mobilen Nebelmaschine, bei der einzelne Sonnenstrahlen durch die Blätter sichtbar wurden. Es hat den finalen Clip nicht erreicht — bei einer TV-Kampagne kostet jede Sekunde viel Geld. Es existiert aber ein Director's Cut mit deutlich mehr Material vom Drehtag.
Credits
Cast: Tobi Deckert (@tobi_deckert_sportmodel) · Liene H. (@liene__lien) · @mawy.c · @frederico_music · @juanmariafederico
Regie: Paul Gerwien
Kamera: Mathias Schöningh (@mathias_schoeningh)
Foto & Social: Sven Jacobsen (@svenjacobsen69)
Casting: Julia Todorow (@todorowjulia) · @bloomcasting
Agentur: Ogilvy · Produktion: Bears Calling
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